Scribblenauts

Scribblenauts Deutsch NDS Online Emulator

Dieses Spiel verspricht ein innovatives Spieleerlebnis: Wenn man etwas braucht, so muss man es nur im Notizblock eintippen, und das geschriebene Objekt erscheint (meist) in der Spielewelt und kann mit anderen Objekten Interagieren. Ziel des Spiels ist es, mit dieser Vorgehensweise RĂ€tsel zu lösen bzw. Hindernisse aus dem Weg zu rĂ€umen oder zu umgehen, um an dies sogenannten Starites ranzukommen. Man hat dabei die grĂ¶ĂŸtmögliche Freiheit: Mann kann z.B. An den Starite an der Spitze des Baumes kommen, indem man sich flĂŒgel wachsen lĂ€sst und einfach hochfliegt oder den Baum mit einer Axt fĂ€llt oder den Starite mit einem Seil herunterzieht. Die RĂ€tzel werden mit höheren Level immer anspruchsvoller, an manchen Stellen jedoch zu schwer bzw. zu unvorhersehbar und erzeugen manchmal, aber selten Frustration.
An Herausforderungen und Level mangelt es dem Spiel nicht: Neben den Puzzlemissionen gibt es auch die “Actionmissionen”. Diese bestehen daraus, dass man Gefahren ĂŒberwinden muss, um an des Starite ranzukommen. Einen weiteren Motivationsfaktor hat der sogenannte “Advanced-Modus”: Hat man ein Level erfolgreich absolviert und betritt ihn wieder, so muss man das Level dreimal schaffen, ohne dass man jedoch ein zuvor benutztes Objekt zweimal nutzt. Bis man das bei der betrĂ€chlichen Anzahl an Leveln durch hat, vergeht einige Zeit ins Land.

Gerade jedoch an den kniffligen Stellen kommt der Hauptgrund fĂŒr 1 Stern Abzug: Die Steuerung. Diese wurde meiner Meinung nach zu Simpel gehalten. Kar, es ist toll, dass man der Hauptperson durch einfaches tippen den ort zuweisen muss, und Maxwell (die Hauptperson) bewegt sich dorthin und Springt sogar, wenn angemessen. Zu oft jedoch Spring Maxwell treudoof in z.B. Dazwischenliegenden Minen, die man davor ĂŒbersehen hatte, oder springt auch in ein Heißes Lavabad, weil der dummerweise zwischen Maxwell und dem Ziel lag. Diese Art der Steuerung ist auch kritisch, wenn man ein erschaffenes Objekt platzieren will (Dazu muss man diesen mit dem Touchpen bewegen). Tippt man nĂ€hmlich daneben, interpretiert das Spiel dies als einen Bewegungsbefehl und Maxwell steuert (oft) seinen sicheren Virtuellen Tod entgegen.

Andere Störende Kleinigkeiten ist z.B., dass die Tastatur fĂŒr das Schreiben von Objekten Englisch ist (Da ist Z und Y vertauscht). Und im Schreibmodus (Wo man die Buchstaben selbst mit dem Pen hinschreibt), wird zu oft das A mit dem H verwechselt.

Trotz dieser Störenden Faktoren ist das Spiel jedoch alles in einem Empfehlenswert. Es fordert sowohl Jung als auch alt die Grauen Zellen an und bringt ein einmaliges RĂ€tselspaß mit. Wenn man ĂŒber die Steuerung hinweg sehen kann, sollte man einen Blick in die Welt eines Scribblenauts wagen.